Willkommen auf Castelobruxo

Wir schreiben das Jahr 1984. Auf den ersten Blick scheint alles normal in der magischen Schule Südamerikas – Castelobruxo. Ein neues Schuljahr steht den jungen Hexen und Zauberern bevor und auch die Studenten beginnen ihr nächstes Semester. Das bedeutet reges Treiben in den Geschäften und Läden, belebte Straßen und immer wieder spontane Menschenansammlungen. Das südamerikanische Temperament und Lebensgefühl spiegelt sich in dem immer mal wieder zu hörenden lauten Gelächter, wilden Stimmengewirr sowie der tönenden Salsa- und Sambamusik wieder, das über die Gassen schallt. Es ist wie immer, so könnte man meinen. Doch dieser Schein trügt.

Während in Großbritannien langsam aber sicher nach einigen Jahren wieder Ruhe nach der ersten Herrschaft eines Tyrannen - Voldemord - eingekehrt ist und die Zauberergesellschaft ihr Möglichstes gibt, um den Frieden wiederherzustellen und den Aufbau der zerstörten Strukturen zu leisten, gelangt die dunkle Welle der Machtbesessenheit erst jetzt nach Südamerika. Es ist ein Raunen und Flüstern in den unbeleuchteten Ecken der Stadt zu hören, das von dunklen Mythen erzählt, von alten Sagen, die schon lange von der Gesellschaft vergessen wurden. Ein aufmerksamer Beobachter wird die Schatten bemerken, die ein Eigenleben entwickeln, Kaputzengekleidete Gestalten in mondloser Nacht und das Wispern schwarzmagischer Flüche hören. Etwas Dunkles und überaus Böses braut sich zusammen über den Köpfen der ahnungslosen Bevölkerung.

Doch noch ist nichts von dieser Stimmung greifbar. Die Schüler und Schülerinnen besorgen die letzten Einkäufe, die studierenden Hexen und Zauberer bereiten sich nach den langen Semesterferien wieder auf ihre Fächer vor und auch die Lehrer sowie Professoren blicken dem Schuljahresanfang erwartungsvoll entgegen. Es ist das alljährliche Chaos, das immer ausbricht, bestehend aus Vorbereitungen, Aufregung, Neugierde und Vorfreude. Und doch mischt sich dieses Mal auch eine ungute Vorahnung mit hinein. Nichts konkretes, nichts fassbares, nur ein Gefühl, wie nach einem Alptraum, an den man sich nicht erinnern kann. Der Vorbote eines Grauens, das erst noch im Entstehen ist.

anwesende Hexen & Zauberer


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- Wir bitten lediglich darum nichts zu ändern, getreu dem Motto: nur schauen, nicht anfassen